Sommerrezept
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Seit
dem 1. Lockdown habe ich mich daran gewöhnt, am Sonntag zum Frühstück
im kleinen schwarzen Pfännchen Speck auszulassen und ein Ei drüber
zu schlagen. Was macht man, wenn am Tag davor nicht wie gewohnt in der
Windischhütte Päckchen mit eingeschweißtem Paprikaspeck
ausliegen? Man macht sich - keine Sorgen.
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Hier mein Sommerrezept: Man gebe einer noch halbwegs gut aussehenden
Birne unter einem großen Birnbaum am steilen Weg mit dem Fuß einen
kleinen Schubs, so dass sie ein Stück dahinrollt und eine Wespe Zeit
genug hat, aus einem tiefen Loch zu klettern und davonzufliegen. Diese
(die Birne) trage man im Außennetz des Rucksacks nach Hause und
vergesse sie daselbst.
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| Am nächsten Vormittag erinnere man sich ihrer
und setze das Pfännchen mit einem Schluck Olivenöl aufs Feuer. Man
nehme die Birne, warte bis sich aus dem tiefen Loch eine Wolke
Mostfliegen verflüchtigt hat, vierteile sie (die Birne) und entferne
das Kerngehäuse und alles verdächtig Angebräunte. Dann teile man die 4 schlanken Stücke
der Länge nach und schneide noch einmal in etwa 5 mm dicke Stückchen. |
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Man schiebe die
Stückchen ins heiße Fett und verteile sie so, dass jedes Platz genug
hat und schön flach
liegt. Nach 5-10 min unterziehe man sich der kleinen Mühe, sie der
Reihe nach mit Messer und Gabel umzudrehen, und schlage nach weiteren 5
min das Ein darüber. Leicht salzen. Schmeckt hervorragend! Vielleicht
brauche ich
gar keinen Speck mehr. |
7/24 < MB (8/24) > 8/24
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